Feng Shui Praxis – Badezimmer

feng-shui-badezimmerIm Badezimmer dominiert das Element Wasser, was ein Problem darstellen kann –aber nicht muss. Die Tür zum Badezimmer sollte immer geschlossen sein. Wenn das Badezimmer groß genug ist, kann die Energie frei zirkulieren. Zu kleine Räume weisen in der Regel eine Stagnation der Energie auf.

Um Energieverluste zu vermeiden, sollte das Badezimmer nie neben dem Esszimmer, neben der Küche oder gegenüber der Hauseingangstür untergebracht werden. Achten Sie also bei der Planung Ihrer Räumlichkeiten darauf, dass das Badezimmer so weit wie möglich vom Hauseingang oder Wohnungseingang entfernt liegt. Wenn das Badezimmer neben dem Schlafzimmer eingerichtet wird, kann dieses die Ruhe des Schlafenden empfindlich stören. – Die schädliche Wasserenergie und die Geräusche aus dem Badezimmer, welche aufgrund der glatten Oberflächen oft hallende Effekte aufweisen, wirken sich dabei negativ aus. Falls die räumliche Nähe zwischen Badezimmer und Schlafzimmer nicht vermieden werden kann, sollten Sie das Bett im Schlafzimmer so weit wie möglich entfernt von den Wasserquellen im Bad aufstellen.

 

Die Toilette stellt im Feng Shui Badezimmer ein besonderes Problem dar. – Das Wasser in der Toilette fließt nach unten und leitet so viel positive Chi-Energie aus dem Raum und aus der Wohnung. Um diesem entgegenzuwirken, sollten Sie die Badezimmertür und den Toilettendeckel (besonders bei laufender Spülung) immer geschlossen halten. Sorgen Sie außerdem dafür, dass die Tür von der Toilette aus nicht zu sehen ist oder schirmen Sie die Toilette mit einem Raumteiler ab. Achten Sie darauf, dass die Tür auch nicht in Spiegeln von der Toilette aus sichtbar ist. Badezimmer und/oder Toilette sollten am besten östlich oder südöstlich von der Mitte des Hauses/der Wohnung untergebracht sein, da sie so von der besonders günstigen Holz-Energie profitieren können.

Im Nassbereich wird gerne auf synthetische Stoffe zurückgegriffen, die besonders pflegeleicht sind. – Nach Feng Shui sind diese Materialien jedoch gänzlich ungeeignet für ein harmonisches und gesundes Wohnen. Aus diesem Grund sollten Sie Naturmaterialien bevorzugen, wann immer dies möglich ist. Für den Bodenbelag eignen sich beispielsweise Naturstein, Keramik oder aber auch Holz, das mittlerweile auch versiegelt für den Nassbereich angeboten wird.

Spiegel tragen auch im Badezimmer zu einer optischen Vergrößerung des Raumes bei und unterstützen den Chi-Fluss. Vermeiden Sie es allerdings zwei Spiegel gegenüber zu platzieren, weil auf diese Weise die Energie auf Umwege aus dem Zimmer hinausgeleitet wird. Der positive Energiefluss wird durch glänzende Oberflächen verstärkt, wobei sich Porzellan, Glas, Keramik oder Chrom empfehlen.

Setzen Sie Blattpflanzen zur Intensivierung des positiven Umfeldes ein. Besonders eignen sich hierfür Pflanzen, die das feucht-warme Klima im Badezimmer benötigen und hier besonders prächtig gedeihen. Lüften Sie das Badezimmer regelmäßig und ausreichend, was für Frischluft und Trockenheit sorgt und außerdem den positiven Energiefluss begünstigt. Achten Sie im Badezimmer auf freundliche, natürliche Farben und eine blendfreie Helligkeit. – So wird aus Ihrem Badezimmer nicht nur ein Ort der Reinigung sondern auch ein Ort der Erholung und Entspannung. Verwenden Sie ausgesuchte Badeessenzen, aromatische Öle und Seifen, Duftkerzen und einen kuscheligen, vorgewärmten Bademantel. Ein klangvolles Windspiel und eine stimmungsvolle, harmonische Beleuchtung schaffen zusätzlich eine Atmosphäre, in der Sie die Anspannung eines stressigen Arbeitstages im eigenen Wellness-Bad nach Feng Shui vergessen können.

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