Sparsam wohnen mit Tipps aus dem Wohnen.de Ratgeber

In Zeiten von geringen Lohnsteigerungen und niedrigeren Einstiegsgehältern sind die Möglichkeiten begrenzt, das verfügbare Einkommen zu steigern. Alternativ kann das Haushaltsgeld dadurch aufgebessert werden, indem weniger Geld ausgegeben wird. Neben den Verbrauchsgütern fallen vor allem bei der Wohnung erhebliche Kosten an. Es gilt also: Wer weniger Kosten für die Wohnung aufwendet, wird mehr Geld zur freien Verfügung haben. Nachfolgend soll Ihnen anhand des Energiesektors gezeigt werden, an welchen Stellen Einsparpotenziale schlummern.

Ernergie- und Wasserversorgung

Elektrizität, Heizung und Wasser werden in jedem Haushalt benötigt. Durch den Wechsel des Strom- und Gasversorgers können niedrigere Preise pro Energieeinheit erzielt werden. Aber das individuelle Verhalten birgt ebenfalls hohe Einsparmöglichkeiten.

Kosten der Heizung

In der Heizperiode sollten die Türen zu den unbeheizten Fluren möglichst geschlossen bleiben. Beim Stoßlüften sollte darauf geachtet werden, dass die Heizungen abgeschaltet sind und die Dauer der Lüftung 10 Minuten nicht überschreitet. Eine Nachtabsenkung des Heizsystems zwischen 23.00 bis 05.00 Uhr hilft ebenso, wertvolle Energieeinheiten nicht zu verbrauchen. Die regelmäßige Wartung des Heizsystems trägt dazu bei, dass der Effizienzgrad der Heizanlage erhöht wird. Noch wirtschaftlicher ist die Nutzung von Erdwärme. Es fallen lediglich Betriebskosten für den Pumpenbetrieb der Erdwärmeförderung an. Gas- oder Heizölkosten entfallen dann gänzlich. Die Kosten für die Investition sind allerdings erheblich und sollten daher vorher einer Wirtschaftlichkeitsrechnung unterzogen werden. Bei Erdölheizungen empfiehlt es sich, den Heizölpreis zu verfolgen und dann Heizöl zu bestellen, wenn der Preis niedrig ist, In der Regel ist dies in den Sommermonaten der Fall.

Stromkosten

Der Standby-Betrieb von elektrischen Geräten ist zu vermeiden, da die Geräte dann weiterhin geringe Mengen Strom verbrauchen, der sich summiert und vermeidbare Kosten mit sich führt. In Räumen ist nach Verlassen das Licht zu löschen. Ebenfalls führen Energiefresser wie beispielsweise Kaffeemaschinen mit Heizplatte im Dauerbetrieb zu überhöhtem Energieverbrauch. Eine Thermoskanne hilft, Geld zu sparen.

Wasserkosten

Bei der Wasserversorgung ist ein Anbieterwechsel zur Zeit noch nicht möglich. Jedoch können Gartenbesitzer oftmals durch einen Außenanschluss mit separater Wasseruhr die Abwasserkosten einsparen. In der Regel machen diese Kosten ca. 50% des Wasserpreises aus. Je nach Gartengröße kann sich die damit verbundenen Investitionskosten schon im ersten Betriebsjahr amortisieren. Bei der Toilettenspülungen mit Wasserkasten sollte nicht jedes Mal die komplette Wasserfüllung genutzt werden. Schon die Hälfte (ca. 3-5 Liter) reicht aus, um das kleine Geschäft wegzuspülen. Somit können diese Kosten um ca. 50% reduziert werden.

Fazit

Jeder reduzierte Verbrauch führt zu Kosteneinsparungen. Dies kommt neben Ihrem Geldbeutel auch der Umwelt zugute.

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