Ratgeber Beitrag im Wohnen.de MagazinBrandschutz in Wohngebäuden

 


Sicheres Wohnen: Brandschutz in Wohngebäuden - Das ist wichtigEine gewisse – und auch nicht unberechtigte – Angst vor dem Feuer ist in unseren Genen fest verankert. Ein wichtiger Aspekt bezogen auf das sichere Wohnen ist in diesem Zusammenhang der Brandschutz bzw. hier speziell der Brandschutz in Wohngebäuden. Worauf muss man beim Hausbau im Zusammenhang mit dem Brandschutz achten? Welche Maßnahmen können in der Mietwohnung zum Brandschutz beitragen? Wie lassen sich Feuer vermeiden und wie kann man sich optimal auf einen eventuellen Wohnungsbrand vorbereiten, um das Schlimmste zu verhindern?

Allein in Deutschland gibt es pro Jahr mehr als 230.000 Wohnungsbrände. Mit diesen Bränden sind nicht nur erhebliche Sachschäden, sondern auch zahlreiche Verletzte (oft mit andauernden Folgen für die Gesundheit) sowie Hunderte von Toten verbunden. Grund genug, sich wirklich intensiv mit dem Thema Brandschutz zu beschäftigen, potentielle Gefahrenquellen zu ermitteln und Feuern aktiv vorzubeugen.

Hier im Bereich Brandschutz in Wohngebäuden im Ratgeber-Teil des Wohnen.de Magazins stellen wir Ihnen breit gefächerte Informationen zur Verfügung, die Ihnen bei der Sicherung Ihrer Wohnung oder Ihres Haus helfen sollen. Dazu informieren wir u.a. im Detail über Risikofaktoren und klären über mögliche sowie notwendige Sicherheitsvorkehrungen auf.

Was ist Brandschutz überhaupt?

Mit dem Begriff Brandschutz werden diverse Vorkehrungen und Maßnahmen zusammengefasst, die zur Verhinderung eines Feuers dienen. Darüber hinaus fällt auch alles unter den Brandschutz, was im Falle eines Brandes unternommen werden kann, um die Folgen so gering wie möglich zu halten.

Der Brandschutz gibt Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie kann ich Brände generell verhindern?
  • Wie kann ich die Ausbreitung eines Feuers verhindern?
  • Wie kann ich im Brandfall Menschen, Tiere und Sachwerte (Gebäude) retten?
  • Wie lösche ich ein Feuer?

Wer trägt die Verantwortung für den Brandschutz?

Generell ist jeder selbst für seine sowie die Sicherheit seiner Mitmenschen verantwortlich und muss im Zuge dessen auch darauf achten, dass es nicht zu ungewollten Bränden kommen kann.

Wenn man allerdings eine Mietwohnung bewohnt, hat man einige Parameter, die für einen sinnvollen Brandschutz relevant sind, gar nicht in eigenen Händen. Als Mieter bin ich soweit in der Verantwortung, dass ich bzw. von mir und meiner Wohnungseinrichtung kein Feuer verursacht wird. Geht es jedoch um Bestandteile der Wohnung wie z.B. der Elektroinstallation – obliegt die Sicherstellung eines ausreichenden Brandschutzes dem Vermieter.

Grundsätzlich beginnt bei Wohngebäuden der Brandschutz bereits mit der Planung durch den Architekten. Hier sind Fachleute für Brandschutz einzubeziehen, die dafür sorgen, dass das Wohngebäude selbst über den notwendigen Brandschutz verfügt. Neben der Planung/Konzeption des Brandschutzes für das Wohngebäude müssen mit der anschließenden Umsetzung wiederum qualifizierte Fachleute beauftragt werden, die sicherstellen, dass die geplanten Brandschutzmaßnahmen korrekt ausgeführt werden.

Unterschiede beim Brandschutz

Man unterscheidet generell beim Brandschutz zwischen dem vorbeugenden Brandschutz und dem abwehrenden Brandschutz:

Beim vorbeugenden Brandschutz geht es um die Prävention. – Was kann ich unternehmen, damit erst gar kein Feuer ausbrechen kann?

Beim abwehrenden Brandschutz steht die Beseitigung im Mittelpunkt. – Was kann ich tun, um ein bereits ausgebrochenes Feuer einzudämmen bzw. effektiv zu löschen?


Rauchmelder

Rauchmelder - Brandschutz in WohngebäudenEine mittlerweile gesetzlich vorgeschriebene Maßnahme zum Brandschutz bzw. zur Verhinderung von großen Sachschäden und Vorbeugung von Personenschäden ist die Installation von Rauchmeldern. Rauchmelder können zwar die Entstehung von Bränden in der Wohnung nicht verhindern, helfen aber dabei, mögliche Feuer schnell zu erkennen und so zeitnah reagieren zu können.

» Weitere Informationen:
Rauchmelder

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