Ratgeber Beitrag im Wohnen.de MagazinUnterschiede zwischen Kommode, Anrichte, Sideboards, Lowboards und Highboards

 


Unterschiede bei Kommoden und Co.: Was sind Sideboards, Lowboards, Highboards und Anrichten?In unserem letzten Artikel Das kleine Schrankmöbel-ABC haben wir uns eingehend mit dem Aufbau und den Besonderheiten von Schrankmöbeln bzw. Kastenmöbeln generell befasst. Heute wollen wir uns speziellen Arten von Schränken zuwenden und Ihnen die Unterschiede zwischen Kommode, Anrichte, Sideboards, Lowboards, Highboards und diversen anderen Schranktypen erklären.

Dazu haben wir Ihnen diesen Wohnen.de Magazin-Artikel wie ein kleines Lexikon aufgebaut, in dem wir Ihnen verschiedene Kommoden und Schränke von A-Z mit kleinen Definitionen, weiterführenden Erklärungen und einigen Hintergründen näher bringen. Auf diese Weise können Sie genau die Möbelstücke intensiver kennenlernen, die für Sie von Interesse sind.


 

Verschiedene Kommoden und Schränke von A-Z

Wie der Titel unseres Artikels „Unterschiede zwischen Kommode, Anrichte, Sideboards, Lowboards und Highboards“ zum Ausdruck bringt, wollen wir Sie dabei unterstützen, die verschiedenen Arten von Kommoden und Schränken unterscheiden zu können. Dieses fällt aufgrund der vielfältigen Bezeichnungen und Schrankformen oft nicht leicht. Zudem ist es oft so, dass sich ein und derselbe Schrank oder ein und dieselbe Kommode mit verschiedenen Bezeichnungen charakterisieren lassen. Einige Möbelgruppen haben z.B. im Laufe der Zeit neue, modernere Namen bekommen, so dass mind. eine alte Kategorie auf eine neue Kategorie trifft, aber dennoch alles zum jeweiligen Möbelstück passt. Einige Einordnungen bzw. Möbelnamen bei den Schränken und Kommoden beziehen sich auf die Verwendung, den Aufbau oder den Aufstellort. Andere wiederum nehmen Bezug auf die Maße der Möbelstücke.

Nachfolgend finden Sie viele Arten von Schränken und Kommoden mit kurzen Definitionen und Erläuterungen. Nehmen Sie sich jetzt etwas Zeit und lernen Sie die unterschiedlichen Möbelgruppen besser kennen:

Aktenschrank

Der Aktenschrank gehört zur Gruppe der so genannten Archivmöbel, wozu ebenfalls Bibliotheksschränke und Bibiliothekstische gezählt werden. Daraus lässt sich die ursprüngliche Verwendung der Aktenschränke ableiten, die im späten 17. und 18. Jahrhundert vor allem zur Einrichtung von Klosterbibliotheken Verwendung gefunden haben. Heutzutage verstehen wir unter Aktenschränken vorwiegend Schrankmöbel für die Büroeinrichtung, die in ihren Abmessungen bzw. in ihrer Ausstattung zur Aufbewahrung von Akten und Ordnern geeignet sind.

Aktenschränke im Wohnen.de Online-Shop


Almerei

Der Ausdruck Almerei wird heute eigentlich gar nicht mehr genutzt. Im späten Mittelalter bezeichnete man einen Schrank in der Umgangssprache generell als Almerei, wobei der genaue Aufbau des Schrankes keine Rolle gespielt hat.


Anrichte

Die klassische Anrichte ist ein halbhoher Schrank mit zwei Türen, in dem Tischzeug und Tafelgeschirr aufbewahrt wird. Abgeleitet ist dieses Möbelstück von der Truhe. Heute werden auch Kommoden oder Sideboards zur Esszimmer-Einrichtung, die eine gewisse Höhe aufweisen, als Anrichten bezeichnet, weil sie grundsätzlich dafür geeignet sind, Speisen in Buffetform anzurichten.


Aufsatzschrank

Als Aufsatzschrank ist ein aus zwei Teilen aufgebautes Möbelstück definiert, welches aus einem Unterteil oder Untersatz in Form einer Kommode (mit Schubladen oder Türen) und einem Oberteil oder Aufsatz in Form eines kleinen Schranks mit zwei Türen oder eines Kabinetts besteht.


Aufsatzschreibschrank

Beim Aufsatzschreibschrank handelt es sich um ein Schreibmöbel, welches über ein kommoden- oder schrankförmiges Unterteil, eine aufklappbare Schreibplatte sowie einen Aufsatz mit Fächern und/oder Türen verfügt. Synonym zum Begriff Aufsatzschreibschrank wird auch der Ausdruck Aufsatzsekretär verwendet.


Bücherschrank

Schon in der Antike wurden Schränke zur Aufbewahrung von Pergamentrollen genutzt. Während des Mittelalters sowie in der Renaissance dienten zumeist Truhen zum schützenden Verstauen von kostbaren Büchern und Manuskripten. Bücherschränke selbst sind erst seit der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts bekannt, wo sie vor allem in England in Form von vergitterten Vitrinenschränken durch Chippendale geprägt wurden. Diese spezielle Form des Bücherschranks war bis ins 19. Jahrhundert verbreitet und wurde insbesondere in Norddeutschland sowie in den Niederlanden übernommen. Moderne Bücherschränke dienen heute vielfach als Alternative zu klassischen Bücherregalen.


Büfett

Das Büfett – oft auch: Buffet oder Buffetschrank – ist eine Anrichte in Schrankform, die als Schau- oder Nutzschrank Verwendung findet. Das klassische Büfett erfreut sich seit dem 16. Jahrhundert vor allem in Frankreich einer großen Beliebtheit.

Esszimmer-Buffetschränke und Küchen-Buffetschränke im Wohnen.de Online-Shop


Dielenschrank

Der Dielenschrank ist definiert als großer Schranktyp mit zwei Türen, der beinahe ausschließlich in Norddeutschland zu finden ist. Verwendet werden Dielenschränke seit Ende des 17. Jahrhunderts, wobei sie – wie der Name vermuten lässt – hauptsächlich in den großzügigen Dielen oder Fluren bürgerlicher Häuser aufgestellt werden. Dielenschränke dienen in erster Linie zur Aufbewahrung von Wäsche und/oder Kleidung.

Garderobenschränke für die Diele im Wohnen.de Online-Shop


Eckschrank

Als Eckschrank wird ein Schrank bezeichnet, der so konstruiert ist, dasss er in eine Raumecke passt. Eckschränke waren im 18. Jahrhundert sehr beliebt und wurden dort gerne paarweise eingesetzt. Im Jugendstil kam der Eckschrank erneut in Mode. An unseren Zeitgeist angepasste Eckschränke stehen auch heute wieder zur Verfügung, wenn es um die funktionelle Wohnungseinrichtung geht.


Geschirrschrank

Mit dem Begriff Geschirrschrank wird eine spezielle Form des Schranks bezeichnet, die sich meist durch ein verglastes Oberteil auszeichnet. Aus diesem Grund wird synonym für Geschirrschrank auch der Ausdruck Glasschrank verwendet. Der Geschirrschrank hat seinen Ursprung Anfang des 18. Jahrhunderts in den Niederlanden, wo er in erster Linie zur Präsentation von wertvollem Porzellan, Glas oder Silber verwendet wurde. Von den Niederlanden aus, verbreitete sich der Geschirrschrank vor allem in Deutschland, England, Frankreich und Amerika. Geschirrschränke wurden im 19. Jahrhundert weitgehend durch Vitrinenschränke mit oft ganztüriger Verglasung ersetzt.


Hängeschrank

Unter einem Hängeschrank versteht man einen an der Wand befestigten Schrank. Hängeschränke werden nur von einer oder mehreren Wänden des Gebäudes gehalten. Sie haben dementsprechend keinen Bodenkontakt. Hängeschränke gibt es überwiegend im Bad oder in der Küche, wo sie auch als Oberschränke bezeichnet werden. Darüber hinaus gibt es auch Hängeschränke, die zum Beispiel in Vitrinenform mit Glaseinsätzen zu Wohnwand-Programmen gehören oder als ergänzendes Möbelstück zu Sideboards oder ähnlichem angeboten werden.

Hängeschränke im Wohnen.de Online-Shop


Halbschrank

Als Halbschrank wird ein zweitüriges Beimöbel bezeichnet, welches häufig noch zusätzlich mit einer Schublade ausgestattet ist. Halbschränke werden bisweilen auch als Kommodenschränke bezeichnet.


Highboard

Unter einem Highboard versteht man eine Kommode bzw. halbhohen Schrank mit einer Höhe zwischen ca. 110 cm und 130 cm (Brust- bis Schulterhöhe). Dabei ist das Highboard auch noch verhältnismäßig breit (Breite in der Regel allerdings geringer als die Höhe) ausgelegt. Das Stauraumangebot bei Highboards fällt je nach Modell vollkommen unterschiedlich aus. So können Highboards nicht nur über Türen aus Vollmaterial sondern auch über Glastüren, Klappenfächer, offene Regalbereiche sowie Schubladen verfügen.


Highboy

Beim Highboy handelt es sich um einen speziellen Kommodenschrank mit hohen Beinen, welcher ein kennzeichnendes amerikanisches Möbel des 18. Jahrhunderts ist.


Hochkommode

Als Hochkommode wird in der Regel eine relativ schmale (bis 50 cm oder 60 cm Breite) Kommode verstanden, die eine Höhe von bis zu 100 cm aufweist. Hochkommoden sind oft nur mit Schubladen ausgestattet, bieten aber aufgrund ihrer Höhe gleich eine große Anzahl davon. Vereinzelt gibt es auch Hochkommoden mit Türen oder offenen Regalfächern.


Hochschrank

Von einem Hochschrank spricht man, wenn ein Schrank eine Höhe ab ca. 175 cm bei einer Breite von meist nicht mehr als 60 cm aufweist. Das Stauraumangebot ist entsprechend bei Hochschränken in die Höhe verlagert. Hochschränke gehören zur typischen Einrichtung für Badezimmer, sind aber auch häufig in der Küche zu finden, wo sie beispielsweise auch zur erhöhten Unterbringung von normalen Haushaltskühlschränken zum Einsatz kommen.

Hochschränke im Wohnen.de Online-Shop


Kabinett

Das Kabinett oder auch der Kabinettschrank ist ein Prunkmöbelstück, welches sich ab Ende des 16. Jahrhunderts verbreitete. Genutzt wurde das Kabinett, um Kostbarkeiten oder Utensilien zum Schreiben aufzubewahren. Ursprünglich bestand das Kabinett aus einem rechteckigen Kasten mit Türen oder Klappdeckeln sowie einer großen Anzahl an kleinen Schubfächern. Das Kabinett wurde meist auf einem eigens dafür hergestellten Tisch aufgestellt. Ab dem 18. und 19. Jahrhundert wurde das Kabinett mehr und mehr durch den Schreibschrank ersetzt.


Kastentruhe

Die Kastentruhe hat sich im 15. Jahrhundert entwickelt. Sie unterscheidet sich von der älteren Stollentruhe dadurch, dass die Truhenbretter über Nut und Feder miteinander in Verbindung stehen und an der Ecken genagelt sind.


Kleiderschrank

Der Kleiderschrank dient wie der Name bereits zum Ausdruck bringt zur Aufbewahrung von Kleidern. Dazu sind die meisten Kleiderschränke mit Stangen für die hängende Aufbewahrung sowie mit Einlegeböden für die liegende bzw. gefaltete Aufbewahrung der Kleidungsstücke ausgestattet. Einige Kleiderschränke verfügen darüber hinaus auch noch über Schubladen zur Unterbringung von Wäsche, wodurch ggf. auf eine zusätzliche Kommode im Raum verzichtet werden kann.

Kleiderschränke gehören in der Regel zur festen Einrichtung von Schlafzimmern, Babyzimmern, Kinderzimmern und Jugendzimmern. Die überwiegende Zahl der Kleiderschränke weist eine hohe Tiefe auf, wobei die lichte Tiefe (Innenmaß in Richtung der eingehängten Kleidungsstücke) mit mindestens 54 Zentimeter definiert ist. Es gibt aber auch Hersteller, die in ihrem Sortiment bedacht haben, dass es in vielen Altbauten wenig Platz gibt und deshalb platzsparende Varianten mit geringerer Tiefe im Angebot haben.

 

Wohnen.de Tipp: Kleiderschrank mit geringer Tiefe

Falls Sie auf der Suche nach einem besonders platzsparenden Kleiderschrank sind, kann es sich lohnen, wenn Sie sich im Bereich der Flurmöbel bzw. Garderobenmöbel nach einem geeigneten Möbelstück umschauen. Möbel für den Flurbereich zeichnen sich meist durch eine geringe Tiefe aus und es gibt dort durchaus Modelle, die sich dank Kleiderschrank, Einlegeböden und Schubladen auch ideal als kompakter Kleiderschrank verwenden lassen.

 

Man unterscheidet grob zwischen Drehtüren-Kleiderschränken, Falttüren-Kleiderschränken und Schiebetüren- bzw. Schwebetüren-Kleiderschränken. Die Unterschiede dabei liegen – wie man sich bereits denken kann – in der Ausführung der Türen. Der Drehtüren-Kleiderschrank ist ein klassischer Schrank mit einseitig an Scharnieren befestigten Türen. Diese Schranktüren öffnen in den Raum hinein, wodurch verhältnismäßig viel Platz zum Öffnen des Kleiderschrankes benötigt wird. Bei Falttüren sind die Türen des Schrankes über spezielle Beschläge miteinander verbunden. Die einzelnen Flügel der Falttüren schieben sich beim Öffnen zu einem flachen Paket zusammen, weshalb Falttüren-Kleiderschränke einen geringeren Platzbedarf als Drehtüren-Kleiderschränke haben. Bei Schiebetüren-Kleiderschränken bzw. Schwebetüren-Kleiderschränken sind die Türen so am oder im Korpus fixiert, dass sie sich horizontal zum Korpus bewegen lassen. Zusätzlicher Platz vor dem Schrank wird hier also nicht benötigt, weshalb diese Schranktypen ideal bei beengten Raumverhältnissen sind.

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Kombi-Kommode

Als Kombi-Kommode bezeichnet man eine Kommode, die sowohl über Türen als auch über Schubladen verfügt – also mit einer Kombination ausgestattet ist.


Kommode

Kommoden kamen Anfang des 18. Jahrhunderts auf. Definiert ist die Kommode als Behältnismöbel mit halber Höhe, welches mit Schubladen versehen ist. Die Kommode wird funktionell als Nachfolger der Truhe angesehen, wobei es schon in der Antike kommodenähnliche Schubladenschränke gegeben hat.

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Kredenz

Bei der Kredenz handelt es sich um eine Anrichte in Tischform, welche im Ursprung ein Möbelstück der italienischen Renaissance war. Die Kredenz kommt sowohl als halbhoher Schrank mit zwei Türen als auch mit Schubladen-Ausstattung vor. Im 17. Jahrhundert waren Kredenzen auch in den Niederlanden und in Frankreich verbreitet.


Lowboard

Beim Lowboard handelt es sich um ein Sideboard mit niedriger Höhe von ca. 25 cm bis 50 cm. Hauptsächlich werden Lowboards für die Einrichtung von Wohnzimmern genutzt, weshalb sie häufig auch als TV-Boards bezeichnet werden. Lowboards können wie Highboards oder Sideboards mit Türen, Schubladen, Klappen oder offenen Fächern ausgestattet sein. Wenn sie direkt für die Nutzung als TV-Möbelstück konzipiert sind, gibt es spezielle Gerätefächer sowie Öffnung zur Kabelführung an der Rückwand des Lowboards.

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Mappenschrank

Der Mappenschrank ist ein Möbel, welches um 1800 aufkam. Er erinnert an eine Kommode und gehört zu den Sammlungsmöbeln. Mappenschränke sind mit flachen, tiefen Schubladen ausgestattet, welche zur Aufbewahrung von Mappenwerken sowie graphischen Blättern genutzt werden. Heutzutage sind derartige Möbel nur noch selten nachgefragt und anzutreffen.


Pultvitrine

Die Pultvitrine wird auch zur Gruppe der Sammlungsmöbel (19. Jahrhundert) gezählt. Es handelt sich dabei um ein Behältnismöbel in Pultform, welches mit einer verglasten Deckplatte und Schubladen versehen ist. Pultvitrinen wurden in der Hauptsache für die Aufbewahrung und zur Ausstellung von Grafiken verwendet.


Raumteiler

Unter einem Raumteiler versteht man üblicherweise ein Regal oder einen Schrank, welcher sich von beiden Seiten nutzen lässt und so zur Aufteilung eines Raumes in der Wohnung genutzt werden kann. Davon abzugrenzen ist der Paravent. – Hierbei handelt es sich um einen mit zwei oder mehreren Flügeln ausgestatteten Standrahmen, der mit einer Füllung aus Leinwand, Tapete, Stoff oder ähnlichem versehen ist. Im Gegensatz zum klassischen Raumteiler gehört der Paravent nicht zu den Schränken, da er keinen Stauraum bietet. Der Vorteil eines Paravents gegenüber des Raumteilers besteht darin, dass er sich flexibel dort aufstellen lässt, wo man ihn gerade braucht. Raumteiler sind hingegen oft sehr schwer und lassen sich nicht ohne größeren Aufwand versetzen.

Raumteiler und Paravents im Wohnen.de Online-Shop


Regal

Als Regal bezeichnet man ein Möbelstück mit offener Frontfläche, welche waagerecht durch Einlegeböden bzw. Fachböden gegliedert ist. Zusätzlich zu den waagerecht liegenden Böden können Regale auch noch über eine senkrechte Teilung verfügen. Regale gibt es mit oder ohne Rückwand. Sie können freistehend als so genannte Standregale oder aber für die Wandanbringung als Hängeregale bzw. Wandregale konzipiert sein. Regale werden für nahezu jeden Raum in der Wohnung sowie in einer großen Bandbreite an Größen angeboten.

Regale im Wohnen.de Online-Shop


Sekretär

Mit dem Begriff Sekretär werden – insbesondere im Kunsthandel – Schreibmöbel in Schrankform bezeichnet. Sekretär ist dabei eine recht allgemeine Umschreibung. Genauer sind hinsichtlich der Unterschiede, die es bei diesem Möbelstück geben kann, die Bezeichnungen Aufsatzschreibschrank, Aufsatzschreibkommode sowie Schreibschrank.

Sekretäre im Wohnen.de Online-Shop


Sideboard

Der Begriff Sideboard wird oft auch mit Anrichte, Buffetschrank (siehe Büfett) oder Kredenz gleichgesetzt, wobei es durchaus große Unterschiede geben kann. Allgemein versteht man heutzutage unter einem Sideboard eine Kommode ohne Aufsatz, die wesentlich breiter als hoch ist. Von einem Sideboard spricht man ungefähr ab einer Breite von 120 cm. Weit verbreitet sind Sideboards mit Breiten um die 200 cm. Vereinzelt werden auch sehr große Modelle angeboten, die 300 cm oder mehr breit sind.

Die Höhe liegt bei den Sideboards meist zwischen 70 cm und 100 cm. Üblicherweise verfügen Sideboards über Türen oder Schubladen bzw. über eine Kombination aus Türen und Schubladen. Sideboards bieten also entsprechend viel „unsichtbaren“ Stauraum. Es sind aber auch Sideboards mit Glaseinsätzen sowie offenen Regalfächern erhältlich.

Sideboards im Wohnen.de Online-Shop


Stollenschrank

Beim Stollenschrank handelt es sich um einen Schranktyp, der in der Spätgotik entwickelt wurde. Kennzeichnend für den Stollenschrank ist ein Aufsatz in Kastenform, welcher von vier hohen Eckstollen getragen wird. Verwendet wurde der Stollenschrank überwiegend als Anrichte bzw. zur Aufbewahrung des Geschirrs.


Truhe

Die Truhe ist eines der ältesten Kastenmöbel, das bereits in der Antike bekannt war. In den eher spärlich eingerichteten Räumlichkeiten der Frühzeit wurde die Truhe vor allem als Behältnismöbel genutzt, in dem alle mobilen Habseligkeiten aufbewahrt wurden. Zusätzlich nutzte man die Truhe auch zum Sitzen. Im Laufe der Jahrhunderte durchlebte die Truhe viele Veränderungen, wobei sie während des 17. Jahrhunderts mehr und mehr an Bedeutung verlor. Ab da war die Truhe vorwiegend noch auf dem Land zu finden, wo sie sich in vielen verschiedenen Formen bis weit in das 19. Jahrhundert halten konnte.

Truhen im Wohnen.de Online-Shop


Wohnwand

Moderne Wohnwand aus Einzelmöbeln, die sich frei kombinieren lassen.

Wohnwand Nebrascan

Als Wohnwand wird ein großer aus mehreren Teilen bzw. Einzelschränken und ggf. Regalen im identischen Design und Material bestehenden Schrank bezeichnet. Es gibt auch Wohnwände in Endlosbauweise bei denen einzelne Seiten, Böden und Fronten miteinander zu einem Schrank verbunden werden. Synonym für Wohnwand werden unter anderem die Begriffe Anbauwand und Schrankwand verwendet. Da die Wohnwand überwiegend zur Einrichtung von Wohnzimmern eingesetzt wird und dort oft auch die Möglichkeit zum Aufstellen des Fernsehgerätes bietet, spricht man auch von TV Wand oder TV Anbauwand. Die Wohnwand ist jedoch nicht mit dem Wandschrank gleichzusetzen. Hierbei handelt es sich um einen fest in das Gebäude integrierten Schrank.

Wohnwände im Wohnen.de Online-Shop


Vertiko

Vertiko ist einfach ausgedrückt die Abkürzung für VERTIkal-KOmmode. Man versteht also darunter eine Kommode, die eine größere Höhe als Breite aufweist. Im Gegensatz zum Highboard ist beim Vertiko die Ausstattung bzw. Front-Einteilung allerdings definiert. So verfügt das Vertiko stets über zwei Türen und eine darüber untergebrachte Schublade. Zusätzlich gehört zum klassischen Vertiko auch ein Aufsatz.

Vertiko im Wohnen.de Online-Shop


Vitrine

Bei der Vitrine handelt es sich um einen zur Präsentation gedachten Schrank, welcher zu diesem Zwecke mindestens an einer Seite – in der Regel an der Front – mit Glas bzw. Glastüren ausgestattet ist. Für eine bestmögliche Präsentation gibt es Vitrinen, die an allen vier Seiten und oft auch oben über Glas verfügen und zudem mit einer Schrankinnenbeleuchtung versehen sind. Zudem gibt es beispielsweise auch Vitrinen mit dreiseitigem Glas und einer verspiegelten Rückwand.

Esszimmer-Vitrinen und Wohnzimmer-Vitrinen im Wohnen.de Online-Shop


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