Ratgeber Beitrag im Wohnen.de MagazinRatgeber Bettenkauf: Worauf bei der
Einlegetiefe des Lattenrostes achten?

 


Ratgeber Bettenkauf: Worauf bei der Lattenrost Einlegetiefe achten?Wer auf der Suche nach einem neuen Bett ist, achtet dabei in erster Linie auf optische Aspekte. – Das Design der neuen Schlafstätte soll schließlich zum eigenen Geschmack und harmonisch zur weiteren Einrichtung des Schlafzimmers passen. Dabei steht dann beispielsweise auch die Wahl der Art des Bettes wie beispielsweise die Entscheidung für ein Massivholzbett, Metallbett oder Polsterbett an.

Weiterhin spielt die Größe des Bettes eine wichtige Rolle. Hierbei geht es einerseits um die Größe der Liegefläche, womit z. B. festgelegt ist, ob es sich um ein Einzelbett oder um ein Doppelbett handelt. Die Größe der Liegefläche ist entscheidend für die Eignung des Bettes in Bezug auf den oder die Nutzer. Andererseits sind hinsichtlich der Bettgröße die kompletten Abmessungen relevant, wenn es darum geht, dass das neue Bettgestell überhaupt in den Schlafraum passt. – Bei Schlafzimmern mit Dachschrägen sollte man in diesem Zusammenhang unbedingt auf die Höhe des Kopfteils achten oder auch einem Bett den Vorzug geben, welches ohne Kopfteil konstruiert ist.

Wenn man sich dann die Beschreibungen von geeigneten Bettmodellen genauer anschaut, fallen meist noch weitere Eigenschaften und Maße des Bettgestells auf, die bei der Entscheidung für das neue Bett berücksichtigt werden müssen.

In diesem Ratgeber-Beitrag des Wohnen.de Magazins steht die Einlegetiefe des Lattenrostes im Zentrum. – Wir erklären Ihnen, worum es sich bei der Einlegetiefe des Lattenrostes genau handelt und führen aus, worauf Sie bei der Betten-Wahl in Bezug auf die Einlegetiefe achten sollten. Außerdem gehen wir kurz auf relevante Aspekte der Bettkonstruktion wie Lattenrostauflage und Mittelsteg ein.


Worum handelt es sich bei der Einlegetiefe für den Lattenrost bei Betten?

Einlegetiefe LattenrostDie Einlegetiefe, die gelegentlich auch als Einlasstiefe bezeichnet wird, gibt an, auf welcher Höhe – von der Oberkante des Bettrahmens aus gesehen – die Lattenrostauflage im Bettrahmen montiert ist. Es ist dementsprechend so, dass der Lattenrost in dieser Tiefe in das Bettgestell eingelegt wird.

Einlegetiefe sowie die Höhe des Lattenrostes selbst bestimmen wie tief die Matratze im Bettrahmen versinkt bzw. wie viel von der Matratze noch über den Bettrahmen hinausragt. – Dieser Matratzen-Überstand wiederum definiert die tatsächliche Einstiegshöhe ins Bett und bestimmt maßgeblich, wie komfortabel Ein- und Ausstieg sowie das Sitzen auf dem Bett ausfallen.

Im Zusammenhang mit dem Einsinken der Matratze in den Bettrahmen, ist – insbesondere bei Betten, die bereits mit einem Lattenrost oder einer anderen Unterfederung geliefert werden – gelegentlich die Rede von der Einsinktiefe.

Wie hoch der Matratzen-Überstand letztlich ausfällt, hängt natürlich ganz entscheidend davon ab, wie hoch die Matratze ist. – Bei einer 15 cm hohen Matratze und einer Einsinktiefe von 5 cm, steht die Matratze noch 10 cm über dem Bettrahmen hinaus, während eine 25 cm hohe Matratze den Bettrahmen um satte 20 cm überragt.

Je nach Ausführung der Auflage für den Lattenrost kann die Einlegetiefe eines Bettmodells fix sein oder auch variabel gestaltet werden.

Bei den klassischen Boxspringbetten, wo eine Federkern-Box als Unterfederung dient und Matratze sowie Topper nur darauf aufgelegt werden, gibt es keine Einlegetiefe.


Welche Lattenrostauflagen gibt es?

Bei den Lattenrostauflagen handelt es sich um konstruktive Elemente im Bettrahmen, die zur sicheren Lagerung des Lattenrostes im Bett dienen. Dabei werden verschiedene Arten unterschieden, die wir Ihnen nachfolgend kurz vorstellen:

Auflagewinkel

Erfolgt die Lattenrostauflage in Form von Auflagewinkeln, sind im Bettrahmen mehrere stabile Winkel aus Metall verbaut. Dabei kommen meist vier Eckwinkel sowie zusätzlich zwei Winkel an den Seiten des Rahmens zum Einsatz. Bei Doppelbetten gibt es zur Stabilisierung oft noch Auflagewinkel in der Bettmitte, die vom Kopf- bzw. Fußteil ausgehen.

Im Bereich der Auflagewinkel werden zum Teil so genannte Rasterbeschläge eingesetzt. Diese Rasterbeschläge lassen sich verstellen, wodurch die Einlegetiefe für den Lattenrost individuell angepasst werden kann. Meistens stehen vier verschiedene Einstellungen für die Einlegetiefe zur Verfügung.

Bei Betten mit Auflagewinkeln zur Lattenrostauflage, sollte man Lattenroste mit stabilen Rahmen wählen. Roll-Lattenroste, bei denen es keinen umlaufenden Rahmen gibt, eignen sich nicht für die Nutzung auf Auflagewinkeln.

Auflageleisten

Verfügt ein Bettgestell über Auflageleisten für den Lattenrost, gibt es durchgängige Leisten an den seitlichen Rahmenelementen für den Lattenrost. Diese Konstruktion eignet sich in der Regel auch für die Verwendung von Roll-Lattenrosten, da der Lattenrost auf der gesamten Länge gestützt wird. In Doppelbetten sollte ein Mittelsteg vorhanden sein, sonst können Roll-Lattenroste nicht genutzt werden.

Mittelsteg

Der Mittelsteg dient als zusätzliche Lattenrostauflage in der Mitte von Doppelbetten. Es handelt sich dabei um eine durchgängige Leiste aus Holz oder Metall, die vom Kopfteil bis zum Fußteil des Bettgestells reicht. Wenn ein Mittelsteg im Doppelbett vorhanden ist, lassen sich auch zwei Lattenroste in jeweils halber Bettbreite verwenden.

Nicht alle Modelle verfügen in Doppelbettbreiten über Mittelstege zur Stabilisierung. Bitte beachten Sie hierzu im Wohnen.de Shop die Informationen, die Sie unter „Produktdetails“ finden.


Worauf in Bezug auf die Einlegetiefe des Lattenrostes bei Betten achten?

Der Lattenrost sollte ausreichend tief in den Bettrahmen eingelegt werden können, damit auch ein gewisser Teil der Matratze innerhalb des Bettes zum Liegen kommt. Auf diese Weise wird nämlich sichergestellt, dass die Matratze auch in unruhigen Nächten sicher und stabil auf dem Lattenrost liegen bleibt und ihre Funktion voll und ganz erfüllen kann. Zur Orientierung: Die Matratze sollte mindestens 4 cm im Rahmen des Bettes „verschwinden“ können. Hinsichtlich des Matratzen-Überstandes werden in diesem Zusammenhang mindestens 10 cm empfohlen.

Wenn die Matratze aufgrund einer zu hohen Einlegetiefe bzw. zu geringen Einsinktiefe zu weit in den Bettrahmen einsinkt bzw. zu wenig Matratze über dem Bettrahmen hinausragt, kann dieses insbesondere beim Sitzen auf der Bettkante unangenehm sein. Hier kann man für Abhilfe sorgen, in dem man sich im Baumarkt einfache Leisten aus Holz oder Metall besorgt und diese unter dem Lattenrost montiert, um die Einlegetiefe zu reduzieren.



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