{"id":699,"date":"2013-04-14T11:08:27","date_gmt":"2013-04-14T09:08:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wohnen.de\/magazin\/?p=699"},"modified":"2023-11-02T12:14:47","modified_gmt":"2023-11-02T10:14:47","slug":"checkliste-energiesparen-haushalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wohnen.de\/magazin\/checkliste-energiesparen-haushalt.html","title":{"rendered":"Checkliste zum Energiesparen im Haushalt"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_700\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft img-responsive\"><a href=\"https:\/\/www.wohnen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/checkliste-energiesparen-haushalt.jpg\"><noscript><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-700\" class=\"img-responsive size-medium wp-image-700\" src=\"https:\/\/www.wohnen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/checkliste-energiesparen-haushalt-300x199.jpg\" alt=\"Energiekosten sparen im Haushalt\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.wohnen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/checkliste-energiesparen-haushalt-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.wohnen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/checkliste-energiesparen-haushalt-115x76.jpg 115w, https:\/\/www.wohnen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/checkliste-energiesparen-haushalt.jpg 425w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\"><\/noscript><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-700\" class=\"img-responsive size-medium wp-image-700 lazyload\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%22http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%22%20viewBox%3D%220%200%20300%20199%22%3E%3C%2Fsvg%3E\" alt=\"Energiekosten sparen im Haushalt\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%22http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%22%20viewBox%3D%220%200%20300%20199%22%3E%3C%2Fsvg%3E 300w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-srcset=\"https:\/\/www.wohnen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/checkliste-energiesparen-haushalt-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.wohnen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/checkliste-energiesparen-haushalt-115x76.jpg 115w, https:\/\/www.wohnen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/checkliste-energiesparen-haushalt.jpg 425w\" data-src=\"https:\/\/www.wohnen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/checkliste-energiesparen-haushalt-300x199.jpg\" loading=\"lazy\"><\/a><p id=\"caption-attachment-700\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Marco2811 &#8211; Fotolia.com<\/p><\/div>\n<p>Immer weiter steigende Energiepreise und ein ver\u00e4ndertes Bewusstsein im Umgang mit der Natur bewegt viele private Konsumenten dazu, im Rahmen der eigenen M\u00f6glichkeiten wertvolle Energie sparen zu wollen. Dabei spielt es \u00fcbrigens grunds\u00e4tzlich keine Rolle, dass physikalisch betrachtet innerhalb eines geschlossenen Systems keine Energie \u201everbraucht\u201c werden kann. F\u00fcr die Verbraucher bedeutet die Reduzierung des Energieverbrauchs jedoch, dass gem\u00e4\u00df der Vertr\u00e4ge mit den Energieversorgern die gez\u00e4hlte Menge Energie, die innerhalb eines Abrechnungszeitraums dokumentiert wurde, soweit wie m\u00f6glich reduziert werden soll.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig vom technischen und physikalischen Hintergrund ist es f\u00fcr Privatpersonen in vielen Bereichen m\u00f6glich, Energie einzusparen. Vor allem im eigenen Haushalt, aber auch im Beruf und dem \u00fcbrigen \u00f6ffentlichen Leben kann und sollte der bewusste Umgang mit Energie ge\u00fcbt werden. Dabei geh\u00f6rt zur Energie nicht nur Elektrizit\u00e4t, sondern auch Trinkwasser, Warmwasser und Heizw\u00e4rme. Deswegen werden die nachfolgenden Tipps nach diesen Energieformen gegliedert.<\/p>\n<h2>W\u00e4rmeenergie &#8211; Weniger ist mehr<\/h2>\n<p>Die Erzeugung von W\u00e4rmeenergie ist ein sehr aufw\u00e4ndiger Prozess, der dementsprechend kostenintensiv ins Gewicht f\u00e4llt. Zudem wird zur Bereitung von W\u00e4rme sehr h\u00e4ufig auf fossile Rohstoffe zur\u00fcckgegriffen. Deshalb ist es gleich doppelt n\u00fctzlich, um Umgang mit W\u00e4rme das eigene Verhalten zu kontrollieren. In erster Linie kann innerhalb der eigenen vier W\u00e4nde sinnvoll geheizt werden. Hierbei ist es wichtig, dass auf ein gesundes Raumklima geachtet wird. Permanentes L\u00fcften ist deshalb ebenso wenig sinnvoll, wie der vollkommene Verzicht auf frische Luft, um die W\u00e4rme in der Wohnung \u201ezu speichern\u201c.<\/p>\n<p>Vielmehr gilt es ganz besonders darum, in einem sinnvollen Umfang zu heizen. Die Wohnung sollte stets gleichm\u00e4\u00dfig erw\u00e4rmt werden, denn rapide Temperaturabsenkungen, beispielsweise w\u00e4hrend der Nacht, haben zur Folge, dass am Morgen durch einen vergleichsweise hohen Aufwand wieder auf die Zieltemepratur geheizt werden muss. Das ist sehr aufw\u00e4ndig und kostenintensiv. Diese Praxis empfiehlt sich lediglich bei modernen Heizungsanlagen in Kombination mit einem hohen Energiestandard. Dar\u00fcber hinaus gilt es zu entscheiden, welche R\u00e4ume in welchem Umfang beheizt werden sollen. Kellerr\u00e4ume, Technikr\u00e4ume, Abstellr\u00e4ume und andere Nebenr\u00e4ume ben\u00f6tigen weniger W\u00e4rme, als Aufenthaltsr\u00e4ume wie Wohnzimmer, K\u00fcche oder Bad. Doch auch in diesen R\u00e4umen sollte auf eine m\u00e4\u00dfige Heizleistung geachtet werden. Es hat sich gezeigt, dass vielfach zu stark geheizt und zu selten gel\u00fcftet wird. Um die Luftfeuchtigkeit innerhalb der Wohnung nicht ansteigen zu lassen, empfiehlt es sich, mehrmals am Tag f\u00fcr wenige Minuten querzul\u00fcften. Dabei sollten sowohl Fenster als auch T\u00fcren kurzzeitig komplett ge\u00f6ffnet werden, so dass alle R\u00e4ume gut gel\u00fcftet sind. In dieser Zeit sollten die Heizk\u00f6rper herunter geregelt werden. Dieses Sto\u00dfl\u00fcften bewirkt einen Luftaustausch in der Wohnung, ohne dass die Bausubstanz abk\u00fchlt. Deshalb erreicht die Wohnraumtemperatur im Anschluss auch wieder sehr schnell das vorherige Niveau.<\/p>\n<p>Zudem sollte eine Raumtemperatur zwischen 18 und 23 Grad Celsius erzielt werden, in Abh\u00e4ngigkeit des jeweiligen Raumes. So ist es vertretbar, im Schlafbereich auf 18 Grad Celsius zu heizen, w\u00e4hrend im Bad eine h\u00f6here Temperatur sinnvoll ist. Grunds\u00e4tzlich l\u00e4sst sich sagen, dass durchschnittlich 21 Grad Celsius im Wohnbereich angemessen sind. Wird n\u00e4mlich die Raumtemperatur im Schnitt um ein Grad Celsius gesenkt, bedeutet dies eine Einsparung von Energie von 6 Prozent. Ebenso sollte darauf verzichtet werden, benachbarte R\u00e4ume sozusagen mitzuheizen, wenngleich zu gro\u00dfe Temperaturunterschiede zwischen den einzelnen R\u00e4umen ebenfalls vermieden werden sollten.<\/p>\n<p>\u00dcber die Lufttemperatur hinaus hat die so genannte Oberfl\u00e4chentemperatur in der Wohnung einen wichtigen Einfluss auf die Behaglichkeit der R\u00e4ume. Das bedeutet, dass eine vergleichsweise hohe Lufttemperatur als unbehaglich empfunden werden kann, wenn die umgebenden W\u00e4nde deutlich k\u00fchler sind. Deshalb ist sinnvolles Heizen besonders effektiv, wenn sie mit einer optimierten Geb\u00e4uded\u00e4mmung einher geht. Ordentliche D\u00e4mmeigenschaften der W\u00e4nde und Wand\u00f6ffnungen vermindern den W\u00e4rmeverlust der Innenr\u00e4ume durch so genannte Undichtigkeiten und bedeuten ein geringeres Risiko zur Entstehung von W\u00e4rmebr\u00fccken.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sollte zur Reduzierung des Energiebedarfs auf eine ordnungsgem\u00e4\u00df funktionierende Heizungsanlage geachtet werden. Das bedeutet, dass die Heizung fachlich korrekt eingerichtet und optimiert werden muss. In regelm\u00e4\u00dfgen Abst\u00e4nden sollten bei \u00e4lteren Anlagen die Heizk\u00f6rper entl\u00fcftet werden. Zus\u00e4tzlich empfiehlt sich langfristig grunds\u00e4tzlich die \u00dcberlegung, in eine moderne Heizungsanlage zu investieren. Denn gegen\u00fcber \u00e4lteren Modellen arbeiten neue Generationen von Heizungsanlagen deutlich effektiver und sparsamer.<\/p>\n<p><strong>Checkpunkte \u201eW\u00e4rmeenergie\u201c sparen:<\/strong><br>\n&#8211; Gleichm\u00e4\u00dfige Erw\u00e4rmung der Wohnung \u00fcber den ganzen Tag hinweg<br>\n&#8211; Sto\u00dfl\u00fcften statt Dauerl\u00fcften<br>\n&#8211; Vermeidung gro\u00dfer Temperaturunterschiede zwischen den einzelnen R\u00e4umen<br>\n&#8211; Durchschnittstemperatur von etwa 21 Grad Celsius anstreben<br>\n&#8211; Regelm\u00e4\u00dfige Wartung und Erneuerung der Heizungsanlage<br>\n&#8211; Vermeidung von W\u00e4rmebr\u00fccken und Undichtigkeiten der Geb\u00e4udeau\u00dfenh\u00fclle<\/p>\n<h3>Warmwasser und Trinkwasser \u2013 Ein bewusster Umgang hilft beim Sparen<\/h3>\n<p>Ein verantwortungsvoller Umgang mit Trinkwasser bedeutet nicht nur eine nachhaltige R\u00fccksichtnahme auf die Natur, sondern macht sich auch bei der Wasserabrechnung bemerkbar. Zudem ist es durch wenige Handgriffe m\u00f6glich, ohne gro\u00dfe Komforteinbu\u00dfen den pers\u00f6nlichen Verbrauch an Trinkwasser und Warmwasser zu reduzieren. Bei letzterem kommt au\u00dferdem hinzu, dass zur Erw\u00e4rmung des Wassers weitere Energie ben\u00f6tigt wird. Es empfiehlt sich also, beim Warmwasser besonders darauf zu achten, dass dieses nicht \u201everschwendet\u201c wird. Auf den wissenschaftlichen Aspekt der Tatsache, dass global gesehen ein \u201eVerbrauch\u201c von Wasser nicht m\u00f6glich ist, soll allerdings an dieser Stelle verzichtet werden.<\/p>\n<p>Um den individuellen Bedarf an Frischwasser zu reduzieren, lohnt es sich beispielsweise, alte und vor allem defekte Armaturen im Haus durch neue, sparsame Armaturen zu ersetzen. Damit werden ungewollte Wasserverluste behoben und der Wasserverbrauch bei der t\u00e4glichen K\u00f6rperhygiene reduziert. Auf ihre ordnungsgem\u00e4\u00dfe Funktion sollten also Armaturen der Waschtische, beziehungsweise Waschbecken, Badewannen, Duschen, Bidets und dergleichen kontrolliert werden. Dazu geh\u00f6ren sowohl die technischen Anschl\u00fcsse, aber auch die Abdichtungen und \u00d6ffnungen.<\/p>\n<p>Auch elektrische Endger\u00e4te, die mit Wasser arbeiten, sollten auf Verschlei\u00df, Undichtigkeiten und Defekte hin kontrolliert werden. Abgesehen davon, dass magelhafte Ger\u00e4te ein Sicherheitsrisiko bedeuten, ben\u00f6tigen insbesondere alte und defekte Maschinen deutlich mehr Wasser, als moderne und intakte Maschinen. Bevor also an alten Ger\u00e4ten \u201eherum gedoktort\u201c wird, sollten diese gegen neue ausgetauscht werden. Insbesondere bei Waschmaschinen und Geschirrsp\u00fclmaschinen kann sich diese Investition lohnen, denn sie ben\u00f6tigen weniger Strom und vor allem weniger Wasser, aber bei gleicher Leistung. Auch bei umfangreichen Renovierungsarbeiten sollte bei der Auswahl entsprechender Ger\u00e4te auf einen sparsamen Verbrauch geachtet werden. Vor allem im Bad und in der K\u00fcche befinden sich viele M\u00f6glichkeiten, sparsame Ger\u00e4te einzusetzen. Neben diesen Ger\u00e4ten sollte insbesondere auch eine sparsame Toilettensp\u00fclung ausgew\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>Enormes Einsparpotenzial im Umgang mit Trinkwasser und Warmwasser bietet allerdings das eigene Verhalten beim Verbrauch. Zwar hat jeder Mensch von Natur aus einen festen Bedarf an Trinkwasser, doch dar\u00fcber hinaus kann durchaus sparsam mit der kostbaren Ressource umgegangen werden. Bei der K\u00f6rperhygiene sollte darauf geachtet werden, dass kein Wasser \u201esinnlos\u201c im Ausguss landet. Wird akkut kein Wasser ben\u00f6tigt, sollten Wasserspender auch umgehend abgestellt werden, selbst wenn dieser Zeitraum nur sehr kurz sein sollte. Hebelarmaturen im Bad verleiten \u00fcbrigens gern dazu, in mittlerer Position eingestellt und genutzt zu werden. Beim Waschen der H\u00e4nde bedeutet dies, dass das genutzte Wasser h\u00f6chstens m\u00e4\u00dfig erw\u00e4rmt ist, weil der Zeitraum, in dem das Wasser genutzt wird, zu kurz ist, um neu erw\u00e4rmtes Wasser zu erhalten. Dieses Warmwasser verbleibt also h\u00e4ufig in der Leitung und k\u00fchlt ungenutzt ab. Es ist also sinnvoll, zum H\u00e4ndewaschen auf die beschrieben mittlere Position der Hebelarmatur zu verzichten.<\/p>\n<p>\u201eSinnloser\u201c Wasserverbrauch passiert h\u00e4ufig auch beim Abwasch. Es wird dabei ganz deutlich davon abgeraten, Schmutzgeschirr unter flie\u00dfendem Wasser zu waschen. Auch ist es wesentlich sinnvoller zu duschen, anstatt zu baden. Zudem ist das Sparen von Trink- und Warmwasser nicht nur auf die eigene Wohnung beschr\u00e4nkt. Wenn ein Garten bewirtschaftet wird, sollte anhand von Regentonnen und Zisternen Regenwasser aufgefangen werden, um Pflanzen und Blumen zu bew\u00e4ssern. Somit kann, zumindest au\u00dferhalb l\u00e4ngerer Trockenperioden, auf den Gebrauch von Frischwasser h\u00e4ufig verzichtet werden.<\/p>\n<p>Besonders effektiv funktionieren Wassersparma\u00dfnahmen bei Neubauten und Modernisierungen. Denn Planer und Ingenieure sind dementsprechend geschult, moderne, sparsame Ger\u00e4te und Endverbraucher zu nutzen. Doch auch in Bestand- und Altbauten kann durch den bewussten Umgang mit Frischwasser der individuelle Verbrauch nachhaltig reduziert werden. Damit kann jede Person sowohl Zuhause als auch unterwegs einen eigenen Beitrag zum sparsamen Umgang mit dieser wertvollen Ressource leisten und dabei helfen, Geld zu sparen.<\/p>\n<p><strong>Checkpunkte \u201eWasser\u201c sparen:<\/strong><br>\n&#8211; Defekte Armaturen und Endger\u00e4te austauschen oder fachm\u00e4nnisch reparieren lassen<br>\n&#8211; Spararmaturen verwenden und auf die mittlere Position bei Hebelarmaturen verzichten<br>\n&#8211; Wasserspender auch bei kurzen Zeitr\u00e4umen abstellen, wenn sie nicht ben\u00f6tigt werden<br>\n&#8211; Bei Gartenarbeiten auf Regenwasser zur\u00fcckgreifen<br>\n&#8211; Duschen statt Baden<\/p>\n<h4>Elektrische Energie einsparen \u2013 Einfach abschalten<\/h4>\n<p>Im Alltag moderner Menschen befinden sich unz\u00e4hlige Ger\u00e4te und Maschinen, die den ganzen Tag \u00fcber elektrischen Strom verbrauchen, auch wenn sie nicht aktiv benutzt werden. Dar\u00fcber hinaus stellt sich berechtigterweise die Frage, ob jedes elektrische Ger\u00e4t tats\u00e4chlich ben\u00f6tigt wird, oder ob ohne gr\u00f6\u00dfere Verluste darauf verzichtet werden kann. Beim t\u00e4glichen Leben ergeben sich deshalb zahlreiche M\u00f6glichkeiten, den pers\u00f6nlichen Stromverbrauch deutlich zu reduzieren.<\/p>\n<p>Vor allem in der K\u00fcche befinden sich einige erhebliche Stromfresser. Es steht au\u00dfer Frage, dass K\u00fchl- und Gefrierger\u00e4te ohne Unterbrechung eingeschaltet bleiben m\u00fcssen. Doch bei allen andere Ger\u00e4ten empfiehlt sich ohne Einschr\u00e4nkung, diese nach der Benutzung vom Stromnetz zu trennen. Aber auch K\u00fchl- und Gefrierger\u00e4te bieten Einsparpotenzial, denn selbst diese Verbraucher sollten einwandfrei funktionieren und regelm\u00e4\u00dfig gegen moderne Ger\u00e4te ausgetauscht werden. Dies gilt auch f\u00fcr Kleinger\u00e4te zum Kochen, Backen und Erw\u00e4rmen.<\/p>\n<p>Sehr viel Energie ben\u00f6tigt der Herd zum Erw\u00e4rmen und Kochen von Speisen. Beim Kochen sollten hochwertige T\u00f6pfe und Pfannen genutzt werden, die mit einem passenden Deckel verschlossen werden k\u00f6nnen. Wird warmes Wasser ben\u00f6tigt, so sollte dieses mit einem Wasserkocher erw\u00e4rmt werden. Wenn mit kochendem Wasser gearbeitet werden soll, ist dieser ebenfalls praktisch, weil das Wasser im Topf au\u00dferdem schneller kocht und deutlich weniger Energie ben\u00f6tigt wird. Auch die Nachw\u00e4rme der Herdplatten bei \u00e4lteren Herden sollte genutzt werden. Deshalb empfiehlt es sich, nicht erst beim Ende des Kochens die Herdplatten auszuschalten, sondern schon einige Minuten vorher, um die restliche Hitze zu nutzen. Auch zum nachtr\u00e4glichen Erw\u00e4rmen von Speisen sollten Alternativen zum Herd genutzt werden, wie beispielsweise die Mikrowelle. Auf das vielfach empfohlene Vorheizen des Backofens, f\u00fcr die Zubereitung von Fertiggerichten und zum Backen, kann ebenfalls getrost verzichtet werden. Das Ergebnis ist identisch, wobei auf die im Vorfeld nutzlose Heizleistung des Backofens verzichtet wird.<\/p>\n<p>Aber auch im Rest der Wohnung und am Arbeitsplatz ist es m\u00f6glich, elektrische Energie zu sparen. Traditionelle Gl\u00fchlampen sollten gegen Energiesparlampen ausgetauscht werden. Noch weniger Strom wird allerdings dann ben\u00f6tigt, wenn auf die Nutzung von Leuchtmitteln verzichtet wird. Hier gilt der schon fast urt\u00fcmliche Hinweis: \u201eDer Letzte macht das Licht aus!\u201c. Das Ausschalten elektrischer Ger\u00e4te nach dem Gebrauch gilt jedoch nicht nur f\u00fcr Lampen und Leuchten.<\/p>\n<p>Vor allem elektronische Ger\u00e4te wie Computer, Drucker, Fernseher, Hifi-Anlagen und anderen Unterhaltungselektronik sollten nach der Benutzung vom Stromnetz gertennt werden. Denn der Stand-by Modus bedeutet nicht, dass der Stromverbrauch dieser Ger\u00e4te gleich Null ist. Entweder sollten diese Ger\u00e4te darum komplett ausgeschaltet oder vom Netz getrennt werden. Hier k\u00f6nnen Mehrfachsteckerleisten sinnvoll sein, die sich nach Bedarf ausschalten lassen und mit einer eigenen Sicherung versehen sind. Damit wird vielen stummen Stromfressern sozusagen der Saft abgedreht.<\/p>\n<p><strong>Checkpunkte \u201eW\u00e4rmeenergie\u201c sparen:<\/strong><br>\n&#8211; In der K\u00fcche sind besonders viele, gro\u00dfe Stromfresser, die einwandfrei funktionieren und modern sein sollten<br>\n&#8211; Zum Kochen anstelle des Herds nach stromsparenden Alternativen suchen<br>\n&#8211; Auf den Stand-by Modus verzichten und Ger\u00e4te komplett ausschalten oder vom Netz trennen<br>\n&#8211; Alte und defekte Elektroger\u00e4te gegen neue Austauschen<br>\n&#8211; Anstatt elektrische Ger\u00e4te zu nutzen, sollten stromfreie Alternativen genutzt werden<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer weiter steigende Energiepreise und ein ver\u00e4ndertes Bewusstsein im Umgang mit der Natur bewegt viele private Konsumenten dazu, im Rahmen der eigenen M\u00f6glichkeiten wertvolle Energie sparen zu wollen. 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