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Gelenkarmmarkisen

Gelenkarmmarkisen



Um sich vor Witterungseinflüssen insbesondere Sonneneinstrahlung zu schützen, bringen viele Menschen eine Markise an ihrer Hausfassade an. Gelenkarmmarkisen bestehen aus einer Tuchwelle, den Gelenkarmen und dem Markisentuch. Durch die Gelenkarme wird das Tuch mit dem Gelenkarmen von der Welle - in der Regel einem Stahlrohr - weggeschoben.



Die Arme der Markise werden mit Gasdruckfedern gespannt. So bleibt der Stoff beim Ausfahren nach außen gestrafft. Dadurch muss beim Einfahren mehr Kraft aufgewendet werden, da man der Federkraft entgegenwirkt. Die Markise mit Gelenkarm hat aufgrund ihrer Konstruktion einen bestimmten Ausfall, in der Regel bis 4 m, in Ausnahmefällen bis 5 m. Die Breite von Gelenkarmmarkisen variiert, es gibt Sonderanfertigungen bis 8 m. Sollte man eine längere Strecke beschatten wollen, kann man mehrere Markisen koppeln. Die Neigung einer Markise ist variabel. Man sollte einen Neigungswinkel von mindestens 15° einhalten, damit es durch Regenwasser zu keiner Sackbildung kommen kann. Diese wäre wegen des Eigengewicht und der Hebelwirkung der Markise eventuell schädigend für das Mauerwerk

Das Grundgerüst einer Gelenkarmmarkise ist meist aus Aluminium damit die Markise leicht bleibt. Sie werden fest mit der Wand oder der Decke verbunden. Wegen der Hebelwirkung auf die Konsolen, die in unmittelbarer Nähe der Armbefestigungen angebracht sind, sollte eine Markise mit Gelenkarm während größerer Windstärken unbedingt eingefahren werden.

Angetrieben wird die Markise mit Gelenkarm über eine Stange mit Kurbelende. Große Markisen (oftmals an Gewerbegebäuden) sind günstigstenfalls mit einem Stabmotor ausgestattet, der in der Welle mündet.

Markisen gibt es als offene Gelenkarmmarkisen. Hier ist die Tuchwelle offen und besitzt maximal ein Dach als Witterungsschutz und als Kassettenmarkisen, bei denen die Tuchwelle in einem Kasten sitzt und bei eingefahrenen Armen die komplette Markise vor der Witterung schützt. Eine Art Kompromiss sind Hülsenmarkisen oder Tuchkassettenmarkisen. Hier liegt die Tuchwelle in einer Aluminiumhülse und ist vor Witterungseinflüssen geschützt, während die Gelenkarme darunter frei liegen.

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