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Rasenmäher - Technik
Es gibt verschiedene Techniken im Bereich der Rasenmäher:

Spindelmäher und Sichelmäher

RasenmaeherMan kann beispielsweise zwischen Spindelmähern und Sichelmähern unterscheiden. Spindelmäher (z.B. die klassischen Handrasenmäher) schneiden das Gras exakt und sauber ab. Sie lassen sich tief einstellen, womit eine dichte Grasnarbe gefördert werden kann. Die Halmspitzen verbräunen beim Spindelmäher nicht und es können sogar Muster auf der Rasenfläche erzeugt werden (vgl. Fußballplatz). Allerdings haben Spindelmäher auch Nachteile: Man muss häufiger Mähen, da sich diese Mähtechnik nicht für längeres Gras eignet. Das Schleifen der Messer ist außerdem sehr aufwändig. Zusätzlich muss die Rasenfläche hierbei vor dem Mähen noch sorgfältiger auf Fremdkörper untersucht werden.



Sichelmäher eignen sich besser als Spindelmäher für große Rasenflächen. Sie kommen mit länger gewachsenem Gras gut zurecht und ihre Messer lassen sich einfach nachschleifen. Der Sichelmäher schneidet allerdings unsauber, was meist verbräunte Halmspitzen zur Folge hat. Für die Pflege eines perfekten englischen Rasens kann man den Sichelmäher deshalb nicht verwenden.
Mulchmäher
Mulchmäher sind motorbetrieben. Im Inneren des Gehäuses wird das Gras nach dem Schneiden fein gehäckselt, bevor es als Mulch wieder gleichmäßig auf die Rasenfläche abgegeben wird. Viele Mulchmäher verfügen dazu über ein zweites Messer, dass separat ein- oder ausgebaut werden kann. Kombigeräte besitzen außerdem noch einen Grasfangsack, falls der Mulchmäher wie ein normaler Rasenmäher eingesetzt werden soll.

Ein Mulchmäher bringt viele Vorteile und Nachteile mit sich. Positiv ist das Wegfallen der Grasschnitt-Entsorgung. Das zerkleinerte Grasmaterial (Mulch) ersetzt außerdem den Dünger. Darüber hinaus kann der Boden durch das Mulchen länger die Feuchtigkeit halten. Mähen mit einem Mulchmäher muss jedoch in relativ kurzen Zeitabständen erfolgen, was während Abwesenheitszeiten (z.B. Urlaub) zu Problemen führen kann. Mulchmäher eignen sich außerdem nur bedingt für Zierrasen und zusätzlich erhöhen sich die Gefahren der Rasenverfilzung und des Pilzbefalls.

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