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Traditionelle Osterdekoration Die Osterdeko unterliegt, wie viele andere Dekorationen zu verschiedenen Anlässen, zwar auch ein wenig den herrschenden Trends aber einige Dinge wird man auf einem gedeckten Ostertisch immer wieder finden. Dazu gehören unter Anderem eine Vase mit ein paar dekorierten Weidenkätzchen Zweigen. Deren Osterdekoration kann aber wieder stark variieren und von gelben Schleifen bis hin zu ausgeblasenen und bemalten Eiern reichen.
Bei den Tischdecken gibt es wiederum verschiedene Möglichkeiten. Der gedeckte Frühstückstisch trägt meist eine bunte Tischdecke, meist in grün oder mit bunten Frühlingsblumen wobei die Ostertafel im klassischen Weiß erstrahlt. Zu einer gelungenen Osterdekoration gehören auch die passenden Motive. Dazu gehören Hasenmotive in allen Variationen. Der Hase wird als Ostermotiv, möglicherweise wegen seiner hohen Fruchtbarkeit erst mal im 17. Jahrundert in Verbindung mit Ostern erwähnt. Es gibt sie als bemalte Holzfiguren zum Aufstellen oder mit in die Vase stecken, aus Keramik oder anderen Materialien, außerdem mit oder ohne Funktion wie z. B. Pfeffer- oder Salzstreuer, Serviettenhalter u.s.w.. Ein weiteres häufiges Motiv der Osterdeko sind Hühner oder Küken. Diese kamen vermutlich wegen ihres direkten Bezuges zum Ei zu diesen Ehren. Auch diese gibt es aus den verschiedensten Materialien und mit unterschiedlichen Funktionen. Vielfach sind es Eierbecher aber auch Butterdosen oder Brotkörbe. Vorherrschende Farben für eine Osterdeko sind Sonnengelb und Wiesengrün. Sonnenblumen können genauso dazugehören wie alle anderen Frühlings- oder Sommermotive. Auch das Osterlamm, welches auf den alten Brauch der Juden zurückgeht an Ostern ein Lamm zum Dank an Gott zu schlachten, ist ein beliebtes Motiv. Heute kommt es aber eher als Kuchen oder aus Schokolade auf den Tisch. Eier sind auf jeden Fall immer präsent. Sie werden schon sehr früh in Verbindung mit Ostern, das auch traditionell das Ende der Fastenzeit bedeutet in der auf tierische Produkte verzichtet wurde, erwähnt. Sie wurden in dieser Zeit angespart und waren oft auch ein Zahlungsmittel für Zins oder Pacht. Wann genau jemand auf die Idee kam diese um sie haltbarer zu machen hartgekochten Eier zu färben ist nicht überliefert aber was gibt es heute noch lustigeres wie vor Ostern mit der ganzen Familie entweder ausgeblasene Eier oder hartgekochte Eier mit Naturfarben zu färben und anschließend schön zu bemalen. Mit den gekochten Eiern lassen sich hübsche Osternester, die entweder mit echtem Heu oder mit dem Kunstheu welches man zu Ostern überall kaufen kann gefüllt werden, dekorieren. Die ausgeblasenen lassen sich, mit einem Faden der vorsichtig durchgezogen wird, an den Weidenzweigen oder am Osterkranz aufhängen. Der Inhalt der ausgeblasenen Eier lässt sich dabei auch noch gut für einen Osterkuchen, vielleicht in Lamm- oder Hasenform gebacken, oder für frische selbstgemachte Eierwaffeln verwenden. Das Ei gehört wie das Lamm zu den ältesten Osterbräuchen und wird bereits im alten Testament erwähnt. Es gibt unzählige Möglichkeiten eine schöne Osterdekoration zu gestalten und genügend Motive um seiner Kreativität freien Lauf lassen zu können. Oft ist dafür nicht einmal ein besonders großer Aufwand nötig. Kleine Dinge die oft kostengünstig oder in ländlichen Gegenden gar umsonst zu haben sind haben oft die größte Wirkung und eine schöne Osterdekoration lebt von der Freude sie gestaltet zu haben. In diesem Sinne: frohe Ostern
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