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Ökologisches Bauen
Oekologisches_bauenÖkologisches Bauen hat viele Gesichter. – So gibt es beispielsweise Haushersteller, die so genannte "Null-CO2-Häuser" anbieten. In diesen Gebäuden können Sie also wohnen, ohne die Umwelt mit Kohlendioxid zu belasten. Andere Haushersteller sorgen dafür, dass für jedes errichtete Gebäude im Regenwald Bäume gepflanzt werden, wodurch ein Ausgleich der CO2-Bilanz der Häuser erfolgen soll.

Neben der Bauweise ist auch die Wahl der Haustechnik beim Gedanken an ökologisches Bauen und Wohnen von Bedeutung. So ist es heutzutage durchaus möglich, dabei ganz auf erneuerbare Energien zu setzen. – Sei es beispielsweise durch den Einsatz von Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen, Solaranlagen oder durch Holzfeuerung.



Auch bei der Entscheidung für Baustoffe und Materialien lassen sich konsequent ökologische und gleichzeitig gesunde Aspekte verfolgen. Ein Verzicht auf chemischen Holzschutz oder die Wahl einer unbedenklichen Dämmung sind dabei nur zwei Beispiele.
Ökologisches Bauen mit Lehm
Als Baustoff hat Lehm im Bereich des Ökologischen Bauens wieder richtig Fuß gefasst. Positiv dabei ist die Verbreitung von Lehm in fast jeder Region und dass der Abbau mit geringstem Energieaufwand möglich ist. – Durch das breite Vorkommen an Lehm halten sich auch die Kosten und der Energiebedarf für Transporte in angenehmen Grenzen. Darüber hinaus ist Lehm ohne Konservierungsstoffe haltbar und schadstofffrei.

Beim Bauen kann Lehm auch mit beispielsweise Naturstein, Holz, Stein, Beton oder Stahl kombiniert werden.

Lehm sorgt durch hervorragende Eigenschaften für ein optimales Wohnklima. – Dazu gehört zum Beispiel, dass Lehm eine diffusionsoffene Oberfläche besitzt und so die Raumluft reinigt. Außerdem reguliert Lehm auch die relative Luftfeuchtigkeit auf etwa 50% (optimaler Wert für den Menschen) und setzt die Ionisation der Luft herab.
Häuser aus Stroh bauen
Im Bereich des ökologischen Bauens tut sich eine ganze Menge. – So ist seit Anfang 2006 der Strohballenbau in Deutschland bauaufsichtlich zu gelassen. Dabei kommen neben Strohballen (für ein Einfamilienhaus wird Stroh von etwa vier Hektar Anbaufläche benötigt) Holz, Lehm und Glas beim Hausbau zum Einsatz.

Die aus Stroh gebauten Häuser sind komfortabel und modern. Sie bieten beste Eigenschaften in Bezug auf die Umweltfreundlichkeit, auf gesundheitliche Aspekte und sind zudem langlebig.

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Förderung



Wenn Sie ökologisch Bauen wollen, können Sie eine Förderung in Form eines günstigen Baudarlehens bei der KfW Förderbank beantragen. – Die KfW Bank fördert beim Neubau Passivhäuser, KfW-40-Häuser und KfW-60-Häuser. Darüber hinaus wird die Umstellung auf Heizungsanlagen, die auf Basis erneuerbarer Energien funktionieren, auch gefördert.

 
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