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Matratzen tragen zusammen mit den Lattenrosten die Hauptverantwortung für eine gesunde Schlafunterlage. Bewährt haben sich bei den Matratzen die so genannten Federkernmatratzen, die über ein Innenleben aus einzeln beweglichen Stahlfedern bestehen, was der Matratze eine gewisse Stabilität verleiht. Dabei kommt es allerdings eher zu einem flächigen Nachgeben als zu einem punktuellen Nachgeben der Matratze.
Die Taschenfederkernmatratze stellt die komfortablere Weiterentwicklung der Federkernmatratze dar. Bei ihr ist jede einzelne Feder separat in eine Stofftasche eingenäht, was ein Mitschwingen benachbarter Federn bei Belastung verhindert.
Latexmatratzen bestehen aus natürlichem oder synthetischem Latex und verfügen über unterschiedlich angeordnete Hohlräume. Damit sie sich an die Anatomie perfekt anpassen können, sind sie in unterschiedlich harte Zonen gegliedert.
Schaumstoffmatratzen werden oft als minderwertiger angesehen, bieten jedoch die gleiche Formstabilität und Elastik wie Latexmatratzen. Ihre tatsächliche Qualität wird durch das Raumgewicht bestimmt. – Das Optimum dabei sind etwa 45 bis 55kg Raumgewicht pro Kubikmeter.
Besonders komfortabel und anpassungsfähig sind Wassermatratzen, die durch Veränderungen der Füllmenge individuell im Härtgrad angepasst werden können. Der Liegekomfort ist zunächst eventuell etwas gewöhnungsbedürftig, verspricht allerdings eine hohe Druckentlastung und ist besonders bei Rückenproblemen – insbesondere bei Schwierigkeiten mit der Bandscheibe – zu empfehlen. |